Merkblatt für den Umgang mit metallischem Blei, z. B. in Form von Plomben
Blei ist ein traditionsreicher Werkstoff, der in vielen Bereichen des menschlichen Lebens eingesetzt wird. Die Kennzeichnung von Blei nach DIN-Sicherheitsdatenblatt ist Xn, mindergiftig.
Die eigentliche Problematik liegt in der thermischen Verarbeitung, wenn Stäube oder Dämpfe entstehen können, wie z. B. bei der Herstellung von Plomben. Bei der Verarbeitung in einen Plombenbetrieb fallen Dämpfe nicht, Stäube nur in ganz geringem Maß an.
Entscheidend ist bei dieser Arbeit der Hautkontakt über die Hände mit dem Blei. Von einer Aufnahme von Blei über die unverletzte Haut ist nicht auszugehen. Verletzte Hautpartien sollten z. B. durch Pflaster vor einem direktem Kontakt geschützt werden. Eine Aufnahme von Blei durch den Mund oder Nase ist jedoch möglich.
Einfache, hygienische Maßnahmen helfen schützen: Am Arbeitsplatz nicht essen, trinken, rauchen oder schnupfen. Vor dem Essen, Trinken, Rauchen oder Schnupfen unbedingt Hände gründlich waschen. Reinlichkeit ist der beste Schutz vor einer Aufnahme des Bleis in den menschlichen Körper.
Noch ein Hinweis zum Schutze der Umwelt:
Alte Plomben gehören nicht in den Müll, sondern zum Altmetallhandel.
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